Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Anbieter / Vertragspartner
Klaus Markowski e.U.
Bruder-Kostka-Gasse 18
2372 Gießhübl bei Wien, Österreich

UID-Nummer: ATU57293477
Telefon: +43 676 4160632
E-Mail:
Website: https://klm.co.at

Tätigkeitsbereich: Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UX/UI-Design, Webentwicklung, digitale Beratung sowie Registrierung von Domains und Verwaltung von Hosting-Leistungen)
Kammerzugehörigkeit: Wirtschaftskammer Niederösterreich
im Folgenden „Auftragnehmer“ genannt.

§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen zwischen Klaus Markowski e.U. (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“ oder „Kunde“), soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird. Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB); wo das Gesetz zwischen beiden unterscheidet, wird dies in den jeweiligen Bestimmungen gesondert ausgewiesen.
(2) Diese AGB gelten für sämtliche vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen, insbesondere für
a) UX/UI-Design, Webdesign, Webentwicklung, Konzeption und digitale Beratungsleistungen (§ 3), sowie
b) die Registrierung von Domains und die Verwaltung von Webhosting-/Webspace-Leistungen (§ 4).
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dies gilt auch dann, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis entgegenstehender AGB des Auftraggebers Leistungen vorbehaltlos erbringt.
(4) Für einzelne Leistungen können gesonderte Leistungsbeschreibungen, Angebote oder Paketbeschreibungen (z. B. für Hosting-Pakete oder Wartungsverträge) gelten, die diese AGB ergänzen. Im Fall von Widersprüchen gehen individuelle Vereinbarungen den AGB vor.
§ 2 Vertragsabschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.
(2) Ein Vertrag kommt zustande, indem der Auftraggeber ein Angebot des Auftragnehmers annimmt. Die Annahme kann formlos per E-Mail erfolgen, bedarf jedoch zumindest der Textform in Gestalt einer Antwort-E-Mail auf das jeweilige Angebot. Ein Vertragsabschluss im Wege eines automatisierten Online-Bestellvorgangs über die Website des Auftragnehmers findet nicht statt.
(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei der Auftragserteilung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu seiner Person bzw. seinem Unternehmen zu machen.
§ 3 Leistungsgegenstand – Beratung, UX/UI-Design & Webentwicklung
(1) Der Auftragnehmer erbringt nach Maßgabe des jeweiligen Angebots bzw. Auftrags Leistungen aus den Bereichen UX/UI-Design, Conversion-Optimierung, Suchmaschinenoptimierung, Webdesign und -entwicklung (insbesondere auf Basis von WordPress und WooCommerce) sowie damit verbundene digitale Beratungsleistungen.
(2) Der konkrete Leistungsumfang, Liefergegenstände (Deliverables), Termine und das Entgelt ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Fehlt eine ausdrückliche Vereinbarung zu einzelnen Punkten, gilt der für vergleichbare Leistungen übliche Umfang als vereinbart.
(3) Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs durch den Auftraggeber (Change Requests) bedürfen der Textform und werden gesondert nach Aufwand verrechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(4) Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich als „verbindlich“ bestätigt wurden. Der Auftragnehmer gerät mit der Leistungserbringung nicht in Verzug, solange der Auftraggeber ihm zur Leistungserbringung erforderliche Mitwirkungshandlungen (§ 5) nicht rechtzeitig erbringt.
(5) Sofern im Rahmen des Auftrags fortlaufende Betreuungs- oder Wartungsleistungen (z. B. WordPress-Pflege, Updates, Support) vereinbart werden, gilt hierfür § 8 dieser AGB.
§ 4 Leistungsgegenstand – Registrierung von Domains und Verwaltung von Hosting
(1) Der Auftragnehmer registriert im Auftrag des Auftraggebers Domains und stellt dem Auftraggeber Webhosting-/Webspace-Leistungen zur Verfügung, die er laufend verwaltet und betreut. Die technische Infrastruktur (Server, Webspace) wird über von ihm ausgewählte, professionelle Drittanbieter (Hosting-Provider) bezogen; für die Bereitstellung und Verwaltung der Hosting-Leistung gegenüber dem Auftraggeber ist der Auftragnehmer alleiniger Vertragspartner.
(2) Domainregistrierungen erfolgen über die jeweils zuständige Vergabestelle (z. B. nic.at für „.at“-Domains bzw. die jeweils zuständige Registry für andere Top-Level-Domains) und unterliegen deren Registrierungsbedingungen, die der Auftraggeber mit Beauftragung zur Kenntnis nimmt und akzeptiert.
(3) Der Auftraggeber ist – soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart – Domaininhaber. Er ist allein dafür verantwortlich, dass die von ihm gewählte(n) Domain(s) keine Rechte Dritter (insbesondere Namens-, Marken- oder Kennzeichenrechte) verletzen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Registrierung, Nutzung oder Verwaltung der Domain(s) resultieren.
(4) Der Auftragnehmer ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Hosting-Leistungen sicherzustellen, kann jedoch keine 100%ige Verfügbarkeit garantieren, da diese von der technischen Infrastruktur des jeweiligen Drittanbieters abhängt. Wartungsfenster, geplante Ausfallzeiten sowie Störungen beim Drittanbieter werden, soweit dem Auftragnehmer bekannt, angemessen kommuniziert. Für Ausfälle oder Störungen, die auf den Verantwortungsbereich des Drittanbieters entfallen, haftet der Auftragnehmer nur nach Maßgabe von § 11.
(5) Von den beim Auftragnehmer bzw. dessen Hosting-Provider gespeicherten Dateien und Datenbanken werden automatisierte Sicherungen (Backups) erstellt: tägliche Sicherungen für die letzten sieben Tage sowie darüber hinaus wöchentliche Sicherungen. Sicherungen, die älter als 21 Tage sind, werden gelöscht. Rhythmus und Aufbewahrungsdauer können vom Auftragnehmer angepasst werden, um sie an technische Erfordernisse anzupassen. Ein Anspruch des Auftraggebers auf eine über dieses Schema hinausgehende Sicherungshäufigkeit oder -dauer besteht nicht; unbeschadet dessen bleibt der Auftraggeber verpflichtet, seine Daten und Inhalte zusätzlich eigenständig zu sichern.
(6) Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers ist der Auftragnehmer nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist (mindestens 7 Tage) berechtigt, die Hosting-Leistungen (Webspace, E-Mail-Dienste) vorübergehend zu sperren, unbeschadet des Fortbestands der Zahlungspflicht des Auftraggebers. Die Domain selbst wird hiervon vorbehaltlich Abs. 7 nicht unmittelbar berührt.
(7) Endet das Hosting-Vertragsverhältnis, gleich aus welchem Grund, stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber auf dessen Verlangen die zur Übertragung der Domain(s) an einen anderen Provider erforderlichen Daten (insbesondere Auth-/Transfer-Code) innerhalb von 14 Tagen nach vollständigem Ausgleich sämtlicher offener Forderungen zur Verfügung. Erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende kein Transferauftrag des Auftraggebers, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Domain freizugeben bzw. das Hosting-Konto samt sämtlicher darauf befindlicher Daten zu löschen.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.), Zugänge und Freigaben rechtzeitig und in verwendungsfähiger Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber sichert zu, dass er über sämtliche für die Beauftragung erforderlichen Rechte an bereitgestellten Inhalten (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte) verfügt, und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Rechte resultieren.
(3) Verzögerungen, die durch verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers; vereinbarte Termine verschieben sich in diesem Fall angemessen.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot bzw. auf der Website des Auftragnehmers angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Beratungs-, Design- und Entwicklungsleistungen werden, sofern nicht anders vereinbart, nach Projektabschluss bzw. nach vereinbarten Teilleistungen (Meilensteinen) in Rechnung gestellt. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Hosting- und Domain-Leistungen werden im Voraus für die jeweilige Vertragsperiode (in der Regel jährlich, siehe § 7) in Rechnung gestellt und sind vor Beginn bzw. vor Verlängerung der jeweiligen Leistungsperiode zur Zahlung fällig. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Bereitstellung bzw. Verlängerung der Hosting-Leistungen vom vorherigen Zahlungseingang abhängig zu machen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (gegenüber Unternehmern gemäß § 456 UGB, gegenüber Verbrauchern gemäß § 1000 Abs. 1 ABGB) sowie die durch die Eintreibung verursachten, notwendigen Kosten (insbesondere angemessene Mahn- und Inkassospesen) zu verlangen.
(5) Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung mit Gegenforderungen nur berechtigt, wenn diese vom Auftragnehmer anerkannt oder gerichtlich festgestellt wurden. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu; dies gilt nicht, soweit gesetzlich zwingend anderes vorgesehen ist.
§ 7 Vertragsdauer und Kündigung – Hosting-Leistungen
(1) Verträge über Hosting- und Domain-Leistungen werden, sofern im jeweiligen Angebot nicht anders vereinbart, mit einer Mindestvertragsdauer von 12 Monaten ab Aktivierung der jeweiligen Leistung abgeschlossen.
(2) Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestvertragsdauer automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern er nicht von einer der beiden Vertragsparteien unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.
(3) Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z. B. E-Mail an ).
(4) Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist mit der Zahlung fälliger Entgelte in Verzug bleibt, gegen wesentliche Bestimmungen dieser AGB verstößt oder die Hosting-Leistungen missbräuchlich (z. B. für rechtswidrige Inhalte, Spam-Versand oder Angriffe auf Drittsysteme) nutzt.
(5) Für Verbraucher gilt: Eine Klausel, die eine über die in Abs. 1 und 2 genannten Fristen hinausgehende Bindung vorsieht, findet gemäß § 6 Abs. 1 Z 2 KSchG keine Anwendung; in einem solchen Fall gelten die gesetzlich zulässigen Höchstfristen.
§ 8 Vertragsdauer und Kündigung – Beratungs-, Design- und Wartungsleistungen
(1) Einmalige Projektaufträge (z. B. Erstellung eines Webdesigns, einer UX-Konzeption) enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung bzw. mit Abnahme durch den Auftraggeber.
(2) Laufende Betreuungs- oder Wartungsverträge (z. B. monatliche WordPress-Pflege, Support-Pakete) werden, sofern im jeweiligen Angebot nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 7 Abs. 4 sinngemäß) bleibt auch hier unberührt.
§ 9 Urheber- und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung vom Auftragnehmer geschaffenen Werke (Designs, Layouts, Grafiken, Texte, Programmierleistungen etc.) unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, nicht ausschließliches Nutzungsrecht an den erstellten Werken zum vereinbarten Zweck ein, soweit im Angebot nicht ausdrücklich ein ausschließliches Nutzungsrecht vereinbart wurde.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung stehen sämtliche Nutzungsrechte ausschließlich dem Auftragnehmer zu.
(3) Der Einsatz von Fremdmaterial (z. B. Stockfotos, Schriften, Plugins, Themes) durch den Auftragnehmer erfolgt im Rahmen der hierfür jeweils geltenden Lizenzbedingungen; diese werden dem Auftraggeber auf Anfrage offengelegt und sind bei Weiterverwendung durch den Auftraggeber gesondert zu beachten.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die von ihm erbrachten Leistungen (unter Nennung des Kunden bzw. der Projektbezeichnung) zu Referenz- und Marketingzwecken zu nennen und in gestalterisch angemessenem Umfang darzustellen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 10 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen des ABGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist für bewegliche Sachen bzw. abgrenzbare Werkleistungen sechs Monate ab Übergabe/Abnahme; gegenüber Verbrauchern gilt die gesetzliche Frist von zwei Jahren.
(2) Der Auftraggeber hat offensichtliche Mängel innerhalb einer angemessenen Frist, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme bzw. Bereitstellung der Leistung, in Textform zu rügen; dies gilt nicht für Verbraucher, für die die kaufmännische Rügepflicht (§ 377 UGB) ohnehin nicht anwendbar ist.
(3) Im Falle berechtigter Mängelrügen ist der Auftragnehmer zunächst zur Verbesserung bzw. zum Austausch berechtigt (Nacherfüllung). Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie unmöglich bzw. unzumutbar, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsbehelfe (Preisminderung, Wandlung) zu.
§ 11 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung des Auftragnehmers der Höhe nach auf das für die betroffene Leistung vereinbarte Nettoentgelt beschränkt; die Haftung für Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 12 Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers im Rahmen der Vertragsanbahnung und -abwicklung unter Beachtung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG). Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers unter https://klm.co.at/datenschutz/.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, insbesondere um sie an geänderte Rechtslagen, technische Gegebenheiten oder Leistungsangebote anzupassen.
(2) Über Änderungen wird der Auftraggeber mindestens 30 Tage vor deren Inkrafttreten in Textform informiert. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 30 Tagen ab Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Rechtsfolge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Bei laufenden Vertragsverhältnissen mit Verbrauchern bleibt das Recht zur außerordentlichen Kündigung im Falle des Widerspruchs unberührt.
(3) Für bereits laufende Einzelprojekte gelten die zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen AGB, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen zwischen dem Auftragnehmer und Unternehmern ist ausschließlich das für den Sitz des Auftragnehmers sachlich zuständige Gericht zuständig. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Der Auftragnehmer nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil und ist hierzu auch nicht verpflichtet.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt, soweit vorhanden, die gesetzliche Regelung; andernfalls eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(5) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform; dies gilt auch für einen Verzicht auf dieses Textformerfordernis.

Stand Mai 2026